Therapien bei Verhaltensauffälligkeiten


Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit als Tierpsychologen ist die Therapie von Tieren, speziell von Hunden, mit Verhaltensauffälligkeiten.

Wir bieten für Tierbesitzer bei Problemen individuelle Behandlungen an. Hierbei erfolgt die Therapie in mehreren Schritten. In der Anamnese werden zuerst die Probleme erfasst und analysiert. Danach werden die Ergebnisse in verschiedene Stufen eingeordnet. In den meisten Fällen müssen wir feststellen dass die Probleme durch den Besitzer selbst hervorgerufen werden. Dinge die wir aus menschlicher Sicht richtig erachten sind oftmals bei der Erziehung von Hunden falsch. Da die Probleme meistens nur eine Auswirkung von vorangegangenen Fehlern sind, werden die Ursachen aufgezeigt und ein Behandlungsplan erstellt. Oftmals reicht es kleine Fehler zu korrigieren um große Wirkung zu erzielen. Wurden die Probleme ohne Störeinflüsse zufrieden stellend beseitigt, so erfolgt anschließend die Arbeit unter Einfluss von Ablenkungen. Die Grundbehandlung erfolgt grundsätzlich zuerst in einer Einzelstunde bei uns oder beim Besitzer zu Hause. Die Arbeit unter Ablenkung kann dann auch in einer der Gruppenstunden erfolgen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Resozialisierung von Problemhunden. Hier arbeiten wir sehr eng mit verschiedenen Tierschutz- und Rassehunde-in-Not Vereinen aber auch mit örtlichen Ordnungsämtern zusammen. Speziell die Arbeit mit Hunden die durch schlechte Haltungsbedingungen Probleme mit Menschen oder anderen Tieren haben versuchen wir durch gezielte Arbeit so weit zu bringen, dass sie wieder vermittelbar sind. Diese Therapien sind oftmals sehr zeitaufwendig und bedürfen größeren Einfühlungsvermögens in die Psyche des Hundes. Die Tiere werden für diese Zeit in unserer Pension untergebracht und betreut. Anschließend werden dann neue Besitzer gesucht die in der Lage sind diesen Hunden ein gutes neues Zuhause zu geben.

Unter Notfälle sind die Hunde zu finden, die derzeit zur Vermittlung stehen.

Leider mussten wir aber auch feststellen, dass man einige Hunde nicht guten Gewissens wieder vermitteln kann. In unserer Obhut sind sie als relativ normal anzusehen. Bedauerlicherweise sind sie derart geschädigt, dass sie bei einer Haltung als Familienhund zur Gefahr von Mensch und Tier werden können. Diese Hunde finden dann in unserer Pension eine Heimat bis an ihr Lebensende in der sie Geborgenheit, Liebe und Ruhe finden. Für diese Tiere suchen wir immer finanzielle Unterstützungen für Unterkunft und Verpflegung.

Über einen sehr schweren Fall, unseren „Bärli“, wurde vor Jahren sogar in der Presse berichtet.
(Artikel)


Unsere Sorgenkinder. Hunde die ein neues Zuhause suchen oder auf eine kleine Spende für den Unterhalt hoffen.